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SV Wietmarschen - BTS Neustadt: 3:2 (25:12, 20:25, 18:25, 20:12, 15:11)
SV Wietmarschen - Oldenburger Tb: 3:1 (19:25, 25:8, 25:23, 25:21)
Keine einheitliche Linie fand der SV Wietmarschen auf seinem Weg zur Oberligameisterschaft am letzten Spieltag und sorgte damit ungewollt für viel Spannung bei den zahlreichen Zuschauern.
Dabei erlebten die Gastgeber gegen die BTS Neustadt, die, um der Abstiegsrelegation zu entgehen, möglichst deutlich gewinnen mussten, mit einem 25:12 Satzgewinn einen Auftakt nach Maß. Doch statt daraus die nötige Sicherheit zu ziehen, gab es zu Beginn des zweiten Satzes einen hohe Fehlerquote auf Wietmarscher Seite, die die BTS auf 14:7 davonziehen ließ. Zwar schaffte man zwischenzeitlich wieder den 17:17 Ausgleich, doch dann waren es wieder die Bremerinnen, die die Initiative ergriffen und mit 25:20 den Satzausgleich herstellten. Ähnlich verlief auch der dritte Abschnitt, der deutlich mit 25:18 an die Gäste ging. Jetzt zahlte es sich erstmals aus, dass der SV W mit komplettem Kader antreten konnte. Die Umstellung vom 5:1 auf das 4:2 System zeigte Wirkung und brachte mit einem deutlichen 25:12 erneut den Satzausgleich. Bei einem 7:9 Rückstand im Tie-Break wurde erneut auf 5:1 ungestellt und Marion Bruns in den Block beordert, was sich direkt mit 2 Blockpunkten bezahlt machte. Beim 10:11 aus Wietmarscher Sicht behielt Eva Niehoff beim Aufschlag dann die Nerven und ermöglichte dem Team somit noch einen 15:11 Satz- und Spielgewinn.
Durch diesen Sieg waren auch die letzten theoretischen Zweifel am Regionalligaaufstieg ausgeräumt.
Mit einem weiteren Sieg sollte jetzt auch die Meisterschaft perfekt gemacht werden. Doch die Gäste aus Oldenburg, die in der Tabelle weder steigen noch fallen konnten und mit großem Kader angereist waren, machten schnell deutlich, dass sie nicht gewillt waren, die Punkte freiwillig in der Grafschaft zu lassen. Gegen die überraschend couragiert auftretenden Gäste fand der Tabellenführer im ersten Satz überhaupt nicht ins Spiel und unterlag deutlich mit 25:19. Ganz anders der Auftritt im zweiten Abschnitt. Erneut auf 5:1 umgestellt, wurden die Oldenburgerinnen mit 25:8 regelecht deklassiert. Auch im dritten Abschnitt schien zunächst alles auf ein schnelles Ende hinzudeuten. Doch bei einer 23:17 Führung bekamen die Wietmarscher Annahme die gegnerischen Aufschläge nicht unter Kontrolle und musste den 23:23 Ausnahme hinnehmen. Nach einem glücklichen Punkt zum 24:23 brachte ein kluger Angriffsball zum 25:23 die 2:1 Satzführung. Sehr ausgeglichen und spannend verlief der vierte Satz bis zum 20:19, ehe der neue Meister mit 25:21 die Partie für sich entschied.
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